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Ein Parcerie-Vertrag

Gerstäcker Friedrich
Publication date 19/12/2022
EAN: 9791041900794
Availability Available from publisher
"Ein Parcerie-Vertrag" von Friedrich Gerstäcker ist eine Erzählung, die die Gefahren und Herausforderungen beleuchtet, denen deutsche Auswanderer im 19. Jahrhundert gegenüberstanden, als sie versuchten, in der Neuen Welt ein besseres Leben zu finden.... See full description
Attribute nameAttribute value
Common books attribute
PublisherCULTUREA
Page Count76
Languagede
AuthorGerstäcker Friedrich
FormatPaperback / softback
Product typeBook
Publication date19/12/2022
Weight135 g
Dimensions (thickness x width x height)0.50 x 17.00 x 22.00 cm
Eine kritische Betrachtung der Auswanderungsverträge des 19. Jahrhunderts
"Ein Parcerie-Vertrag" von Friedrich Gerstäcker ist eine Erzählung, die die Gefahren und Herausforderungen beleuchtet, denen deutsche Auswanderer im 19. Jahrhundert gegenüberstanden, als sie versuchten, in der Neuen Welt ein besseres Leben zu finden. Die Geschichte folgt dem Tagelöhner Carl Gottlieb Behrens, der mit seiner Familie nach Brasilien auswandern möchte, um den harten Lebensbedingungen in Deutschland zu entkommen. Behrens wird ein sogenannter Parcerie-Vertrag angeboten, der ihm und seiner Familie eine kostenlose Überfahrt nach Brasilien verspricht, die sie durch Arbeit auf einer Plantage abbezahlen sollen. Der Pachter Frommann und der Schulmeister Peters, die Behrens um Rat fragt, haben unterschiedliche Ansichten über den Vertrag. Während der Schulmeister von den Möglichkeiten in Brasilien schwärmt, warnt Frommann vor den Risiken eines solchen Vertrags. Behrens' Besuch bei einem Arzt in der Stadt, der bereits in Amerika war, bringt weitere Zweifel an der Ehrlichkeit und den Bedingungen des Vertrags. Der Arzt erklärt, dass der Vertrag Behrens und seine Familie in eine ungewisse Zukunft ohne klare rechtliche Absicherung stürzt und sie der Willkür eines Plantagenbesitzers ausliefert. Gerstäcker nutzt die Erzählung, um die Ausbeutung und die oft betrügerischen Praktiken der Auswanderungsagenten zu kritisieren, die die Not der Menschen ausnutzen. Er warnt vor der Unterschrift solcher Verträge ohne genaue Kenntnis der Bedingungen und der Verhältnisse im Zielland. Die Erzählung endet mit einem Appell an die Auswanderer, sich umfassend zu informieren und nicht blindlings auf Versprechungen zu vertrauen.